Mit Recht „Hafen vom Gooi“

Die Häfen

Huizen hat mehrere Häfen. Zum ersten der Oude Haven,  in welchem früher die Fischerbote verankert lagen. Bevor der Hafen in 1854 gebaut wurde, legten die Botter an bei der sich westlich vom Hafen befindender Reederei. Der Bau des Hafens beeinflusste die wirtschaftlichen Entwicklungen. So entstanden zum Beispiel die Schiffswerften der Gebrüder Schaap und Janus Kook, in welchen ungefähr 400 Botter gebaut wurden. Desweiteren entstanden Heringsräuchereien, Färbereien für die Tarnung der Fischernetze und erlebten Fischauktionen einen Aufschwung.

Außer verschiedener Platbodems (Boote) und den sechs Bottern ist nicht viel übrig geblieben aus der damaligen Zeit.  Aber die im ursprünglichen Stil erbaute Werft sowie das Nautische Viertel (www.nautischkwartierhuizen.nl), welches  am alten Hafeneingang angelegt wurde, lassen alte Zeiten aufleben. Das Viertel bietet den Anblick eines malerischen Dorfes und verfügt über ein Hotel, ein Restaurant und ein Pannenkoekenhuis  (Eierkuchen-Restaurant).

Die beschützten Jachthäfen von Huizen, ′t Huizerhoofd und Huizer Marina, sind moderne und gut ausgerüstete Häfen mit sicher 870 Anlegeplätzen.

Östlich vom Hafeneingang liegt der Aanloophaven. Ein 1,5 km, landeinwärts laufender Wasserweg, der in einer Windung beim Einkaufszentrum Oostermeent endet. Der Eingang  ist ausgestattet mit einer Zugbrücke und halbwegs befinden sich 3 Meter hohe Landbrücken.